Veranstaltungen

Netzwerktreffen der 50 Engagierten Städte in Berlin

(Referenz ID: 2070)

„Einladen, ermutigen, inspirieren“: 50 Engagierte Städte „netzwerken“ erneut in Berlin

Engagierte Stadt Flensburg als Gast auf dem Podium vertreten

Seit Oktober 2015 läuft deutschlandweit das Programm „Engagierte Stadt“: Genau 50 Städte werden dabei von verschiedenen Stiftungen und Organisationen gefördert – Ziel ist der Aufbau bleibender Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden.

Auch Flensburg ist eine dieser Engagierten Städte und mit gut 90.000 Einwohnern gleichzeitig die größte. Vor Ort sind die SBV-Stiftung Helmut Schumann und die Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Flensburg gemeinsam aktiv: Seit Beginn des Programms gab es nicht nur zahlreiche Veranstaltungen, im letzten Jahr etwa eine gut besuchte Ehrenamtsmesse im Rathaus. Auch die Internetplattform www.engagiert-in-flensburg.de ist seit einigen Monaten online und wird immer stärker nachgefragt. Vereine und Organisationen können sich auf der Seite vorstellen und nach ehrenamtlich Engagierten suchen; eine Raumbörse und zahlreiche Informationen rund um das Thema Ehrenamt ergänzen neben einem stets aktuellen Veranstaltungskalender das vielseitige Online-Angebot.

Spannende Workshops, reger Austausch

Um sich auszutauschen und voneinander zu lernen, treffen sich die Akteure der 50 Engagierten Städte auf Einladung der Programmverantwortlichen regelmäßig zu regionalen Zusammenkünften und bundesweiten Netzwerktreffen. Erst Ende April fand ein großes Netzwerktreffen in der Bundeshauptstadt statt: An zwei Tagen warteten in Berlin in den Räumen der Robert Bosch Stiftung zahlreiche Workshops zu Themen wie nachhaltigen Finanzierungsmodellen oder Storytelling und spannende Veranstaltungshighlights auf die mehr als einhundert TeilnehmerInnen. Absoluter Höhepunkt für Flensburg: Svenja Mix von der Stadt Flensburg, Teil des Kernteams der Engagierten Stadt im hohen Norden, war Gast auf dem Podium im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Gemeinsam mit Marion Zosel-Mohr, Vertreterin der Engagierten Stadt Stendal, Heiko Geue, Leiter der Zentralabteilung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Prof. Dr. Gerald Hüther, dem bekannten deutschen Neurobiologen und Autor, lieferten sich die Podiumsgäste einen spannenden Austausch darüber, was ehrenamtlichen Strukturen auch langfristig dabei helfen kann zu wachsen und sich immer weiter passend zur jeweiligen Kommune zu entwickeln.

Prof. Dr. Gerald Hüther schloss damit an seinen Vortrag mit dem Thema „Über die Kunst, Bürger zur Mitgestaltung zu ermutigen“ an – ganz zentral sei es etwa, seine Mitmenschen nicht als Subjekt zu sehen und einbinden zu wollen. Stattdessen ginge es darum, Menschen „einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren“. Moderiert wurde die Diskussion von Karin Haist, Leiterin des Bereichs „Gesellschaft“ bei der Körber-Stiftung – einer der Förderinnen des Programms.

Die Mitglieder des Kernteams aus Flensburg kamen nach zwei abwechslungsreich gestalteten Tagen mit zahlreichen neuen Eindrücken zurück. Und Flensburg darf gespannt sein: Es bleibt engagiert, bunt und vielseitig!