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Lernen durch Engagement – für unsere Gesellschaft in Vielfalt

„Lernen durch Engagement“ – in den USA unter dem Begriff „Service-Learning“ bekannt – ist ein schulisches Angebot, das gesellschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern mit fachlichem Lernen verbindet.

Diese Lehr- und Lernform setzt bewusst in der Schule an, um allen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu bürgerschaftlichem Engagement zu ermöglichen.
Im Unterricht lernen die Jugendlichen, was Engagement ist und warum ein demokratischer Staat und seine Gesellschaft engagierte Bürger brauchen. Auf dieser Grundlage entwickeln die SchülerInnen eigene Projekte, in denen sie sich innerhalb und außerhalb der Schule engagieren. Begleitet werden sie dabei von ihrem Fachlehrer. Lernen durch Engagement führen Schulen freiwillig durch.
Zudem identifizieren die Schülerinnen und Schüler soziale Bedarfe vor Ort und entscheiden sich eigenständig für ein praktisches Engagement, das sie mit einem Umfang von mindestens 20 Stunden durchführen. Ihre Erfahrungen werden im Unterricht reflektiert und die Lernerfahrungen schriftlich festgehalten. Nach Abschluss erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat.

Auf diese Weise sind unter anderem bereits ein gesundes Frühstücksangebot für Grundschüler, ein Handyführerschein für Senioren und eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz entstanden. Vorreiter bei der Umsetzung von „Lernen durch Engagement“ in Schleswig-Holstein ist die Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg.

Am 1. August 2017 starten nun die NORDMETALL-Stiftung und das Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein die Initiative „Lernen durch Engagement in Schleswig-Holstein – für unsere Gesellschaft in Vielfalt“ mit dem Ziel, Menschen möglichst frühzeitig für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Zur Pressemeldung geht es hier.